Zusammen mit transnationalen und Thüringer Projektpartnern setzt die TIBOR EDV-Consulting GmbH Thüringen das Projekt „KanEU“ als Teil des ESF-Programmes „IdA - Integration durch Austausch“ um. Die TIBOR GmbH ist dabei verantwortlich für die Koordination des Gesamtprojektes und aller geplanten Transferaktivitäten. Im Mittelpunkt des Projektes steht die Förderung des transnationalen Austausches und der transnationalen Mobilität, um die berufliche Eingliederung von Personengruppen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Des Weiteren erarbeitet die TIBOR GmbH ein Curriculum „Management transnationaler Mobilitätsprojekte mit benachteiligten Jugendlichen“ zur Qualifizierung von Sozialarbeitern und Sozialpädagogen.
Mit dem von der TIBOR GmbH, der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW) und dem Bildungswerk BAU Hessen-Thüringen e.V. umgesetzten Projekt „KanEU“ soll die berufliche Eingliederung durch eine Mischung aus handwerklichen, touristischen und energietechnischen Aktivitäten im In- und europäischen Ausland erreicht werden.
Das Projekt „KanEU“ richtet sich dabei an Jugendliche und junge Erwachsene in der Berufsorientierung oder nach überbetrieblich absolvierter Berufsausbildung, die anschließend keine dauerhafte Beschäftigung gefunden haben.
Für jeweils 6 Monate nehmen die Jugendlichen am Projekt teil, wovon sie 8 Wochen im europäischen Ausland verbringen. Die Teilnahme am Projekt und der Auslandsaufenthalt im Besonderen sollen dazu beitragen, soziale Kompetenzen zu stärken, persönliche Barrieren zu überwinden und sprachliche Hemmnisse abzubauen.
Darüber hinaus sollen die Teilnehmenden durch die verschiedenen angebotenen Module vom Kanubau, über die Solartechnik bis zur Erstellung einer europäischen Wasserkarte einen Eindruck von den verschiedenen Berufsfeldern erhalten und berufliche Stärken und Interessen erkennen.
Mit dem Gesamtprojekt und der Kurzzeitqualifizierung im Ausland sollen nicht nur die Chancen der Teilnehmenden auf Integration in den Arbeitsmarkt steigen, auch die Erweiterung ihrer Kenntnisse des europäischen Auslands und dessen kulturelle Besonderheiten sowie die Fähigkeit zu gegenseitiger Toleranz und Respekt stehen im Vordergrund.